Homöopathie
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Homöopathie - vielfältig bei fachgerechter Anwendung Eine gründliche Repertorisation mit Hilfe mehrerer Repertorien und eine durch eine aufwändige Software gesteuerte Analyse unterscheiden unsere Anwendungen von den "Ratgebern" des Buchhandels. Bitte beachten Sie auch den Beitrag über die Nosodentherapie am Ende der Seite. |
Das Ähnlichkeitsprinzip „Similia similibus curentur“, Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt, formulierte Hahnemann, nachdem er 1790 in einem spektakulären Selbstversuch beobachtete, dass Chinarinde, damals übliche Arznei gegen Malaria, bei ihm als gesundem Menschen vergleichbare Symptome hervorrief, wie er sie bei einer Malaria schon am eigenen Leibe erfahren hatte. Das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip ist untrennbar mit der zweiten Säule seiner Lehre, der Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen, verbunden. Sie dient dazu, die Wirkung eines Arzneistoffes am gesunden Menschen zu erforschen und so Rückschlüsse auf dessen Wirksamkeit bei Erkrankungen zu ziehen. Neben Ähnlichkeitsprinzip und Arzneimittelprüfung ist die Potenzierung die dritte Säule der homöopathischen Praxis. Die Verdünnung und Verschüttelung des Arzneimittels erfolgt nach exakt festgelegten Regeln und verringert das Materielle bei gleichzeitiger Steigerung der Heilkraft des Mittels.
Die Homöopathie umfasst heute über 2000 verschiedene pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen sowie Nosoden (homöopathische Mittel, die aus erkrankten Geweben oder Körpersekreten aufbereitet werden, z. B. das Tuberkulinum). Sie können als Einzel- oder Komplexmittel verabreicht werden. Bei der Homöopathie mit Einzelmitteln, auch "Klassische Homöopathie" genannt, ist die Wahl des individuell richtigen Mittels (Simile) von entscheidender Bedeutung für den Heilungsprozess. Die Ausübung bedarf einer fundierten Ausbildung, ausreichender Erfahrung und vor allem einer eingehenden Fallaufnahme.
Anwendung
Am Beginn jeder homöopathischen Behandlung steht das ausführliche Gespräch, das bei Beschwerden mit chronischem Hintergrund durchaus zwei Stunden dauern kann – planen Sie also ausreichend Zeit ein. Besprochen werden alle Aspekte der vorliegenden Erkrankung, ihre Symptome und Begleiterscheinungen, die Vorgeschichte, persönliche Vorlieben und Abneigungen wie Kälte- und Wärmeempfinden, Schlafverhalten und Ernährungsgewohnheiten, außerdem Charaktereigenschaften und emotionale Aspekte, die Familiengeschichte u. v. m. Alle diese Informationen fließen in die Wahl des individuell passenden Mittels ein.
Verabreicht werden homöopathische Mittel als Tabletten, Globuli (Kügelchen), Lösung oder Verreibung. Niedrige Potenzen werden vor allem bei akuten Erkrankungen, häufiger und in kürzeren Abständen gegeben; höhere Potenzen eher bei chronischen Erkrankungen, seltener und in größeren Abständen bzw. sogar nur einmalig. Jedoch sind Anwendungsdauer und -häufigkeit individuell unterschiedlich. Bestimmte Substanzen (sog. Antidote) wie ätherische Öle (z. B. Pfefferminze in Tee, Zahnpasta), Alkohol, Kaffee, Schwarztee und Tabak können außerdem die Wirkung von Homöopathika mindern oder aufheben.
Anwendungsbeispiele/Indikationen (alphabetisch)
Die Homöopathie eignet sich vor allem für die Behandlung von Erkrankungen, die der Selbstregulation des Organismus zugänglich sind. Hierzu zählen z. B.
- Allergien (z. B. Heuschnupfen)
- Asthma bronchiale
- Chronisch-entzündliche Erkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa)
- Chronisch-degenerative Erkrankungen (z. B. zur Schmerzlinderung)
- Entwicklungsstörungen bei Kindern
- Funktionelle Störungen (d.h. ohne organische Ursachen wie z. B. Reizdarm, funktionelle Herzrhythmusstörungen)
- Fruchtbarkeitsstörungen nach Ursachenklärung
- Infektionskrankheiten (z. B. grippaler Infekt, Bronchitis, Blasenentzündung)
- Infektionsanfälligkeit, wiederkehrende Infekte
- Menstruationsbeschwerden
- Neurodermitis
- Psychosomatische Erkrankungen (wie z. B. Migräne, Schlafstörungen, depressive Verstimmung)
- Rheumatische Erkrankungen
- Schwangerschaft und Geburt (begleitend)
- Wechseljahrsbeschwerden
Auch wenn schulmedizinische Medikamente eingenommen werden müssen - wie beispielsweise bei Diabetes, Schilddrüsendysfunktion und anderen Erkrankungen – ist eine homöopathische Behandlung oder Begleitbehandlung sinnvoll. Ärztlich verschriebene Medikamente sollten nicht eigenmächtig abgesetzt werden.
Gegenanzeigen/Kontraindikationen
Die Homöopathie eignet sich nicht als alleinige Behandlungsform bei schweren akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen.
Nebenwirkungen und Risiken
Homöopathische Mittel werden i. d. R. sehr gut vertragen. Es kann allerdings nach der Arzneieinnahme über wenige Tage zu einer Erstverschlimmerung kommen. Das ist keine arzneiliche Nebenwirkung, sondern – sofern sich der Gesamtzustand dennoch positiv entwickelt – ein Zeichen für eine Heilungsreaktion und somit positiv zu bewerten. Bei der Gabe eines ungeeigneten Mittels kann es zu Symptomen einer Arzneimittelprüfung kommen.
Nosodentherapie
Die Nosodentherapie ist eine Mischform des Impfens und der Homöopathie. Der Begriff Nosode stammt aus dem Griechischen und heißt frei übersetzt Krankheit. Im Gebrauch sind vier verschiedene Arten von Nosoden
- Virale Nosoden
- bakterielle Nosoden
- Kombinationspräparate
- Zubereitungen aus krankhaft veränderten Organen oder Geweben und als Sonderform
die Autonosode, bei der alle patienteneigene Koerperfluessigkeiten aber auch Haarbaelge, Schuppen, sowie abgeschabte Hautpartikel aufbereitet werden.
Durch die besondere Aufbereitung – Sterilisation und Homöopathisierung – ist eine Infektion mit z.B. den bakteriellen Ausgangsstoffen unmöglich. Nosoden sind völlig nebenwirkungsfrei wenn man von einer „Erstverschlimmerung“, wie sie bei fast allen Homöopathika, einmal absieht.
Folgende Erkrankungen können mit Nosoden, zumindest begleitend, behandelt werden.
Bakterielle Infektionen (Streptokokken, Staphylokokken, Salmonellen, usw.), Dickdarmerkrankungen, Dünndarmerkrankungen, Chron. Erkrankungen durch Kontakt mit: Insektiziden, Konservierungsstoffen, Lösungsmitteln, chemischen Giftstoffen, , Herz-/Kreislauferkrankungen, Impfschäden, Leber-/Galleerkrankungen, Lympfgefäßsystemerkrankungen, Nasennebenhöhlenerkrankungen, Nervenerkrankungen u. deren Restzustände, Nieren- und Blasenerkrankungen, Prostataerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Therapieschäden durch Antibiotika und Chemotherapeutika sowie Zahn- und Kiefererkrankungen.
Eine gründliche Repertorisation mit Hilfe mehrerer Repertorien und eine durch eine aufwändige Software gesteuerte Analyse unterscheiden unsere Anwendungen erheblich von den sogenannten "Schnellratgebern" des Buchhandels.
Erfolge benötigen Erfahrung.
Gabriele und Reiner Ossmann.
Zusammen über 40 Jahre Erfahrung.
Überraschende Wirkungen.
Gesunde Patienten.
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