Hilft das wirklich?
Sicher haben auch Sie schon den Satz gehört: „Gegen fast jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.“ Aber stimmt dieser Satz auch wirklich? Hilft Naturheilkunde überhaupt? „Hilft das wirklich?“
Viele der stärksten Arzneimittel die wir kennen kommen aus der Natur. Oder haben die Natur zum Vorbild. Und viele Pharmafirmen suchen im Dschungel und Regenwald nach neuen pflanzlichen und tierischen Wirkstoffen, bevor diese unwiderbringlich verschwunden sind.
Nur einige Beispiele zur Wirkung von Naturheilmitteln
- Das Penicillin, 1928 von A. Flemming entdeckt, - ein Schimmelpilz. Dieses „natürliche“ Medikament hat seit 70 Jahren vermutlich Millionen Leben gerettet. Und höchstwahrscheinlich auch schon einmal Ihnen.
- Der rote Fingerhut, eine beliebte Gartenpflanze, war die Entdeckung für Herzpatienten - Stichwort Digitalis.
- Und gegen Schmerzen haben auch Sie schon mal ASS oder ein ähnliches Präparat (aus Acetylsalicylsäure) eingenommen. Das den Ursprung aus dem Saft der Rinde des Weidenbaumes hat. Es wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend.
- Viele Krebs- oder Schmerzpatienten sind froh um die betäubende und schmerzstillende Wirkung des Morphins. Aus dem getrockneten Milchsaft des Schlafmohns (Papaver somniferum).
- Johanniskraut - ein auch schulmedizinisch anerkanntes Heilmittel bei leichten und mittelschweren Depressionen.
Die Frage sollte daher nicht lauten: "Hilft das wirklich?" sondern eher: "Warum sollte es ausgerechnet bei mir nicht wirken?"
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